
1990 wurden Schwestern geboren, die aufgrund ihrer siamesischen Natur – sie waren zusammengewachsen – ungewöhnlich waren und als die Hensel-Schwestern bekannt wurden.
Die Eltern der Hensel-Schwestern zögerten, sie einer Trennungsoperation zu unterziehen und entschieden sich daher, ihren Zustand beizubehalten.
Bei der Geburt rechneten die Ärzte nicht damit, dass die Zwillinge lange überleben würden, doch sie überstanden diese schwierige Zeit und sind heute gesunde Frauen.

Abby und Brittany haben sich so sehr an ihr Leben als siamesische Zwillinge gewöhnt, dass sie die Vorstellung einer Trennung ablehnen.
Obwohl sie Zwillinge sind, haben die beiden sehr unterschiedliche Persönlichkeiten.
Abby ist eher introvertiert und bleibt gern zu Hause, während Brittany extrovertierter ist und gern unter Leute geht.
Sie haben gelernt, Kompromisse zu finden.

Auch bei der Kleiderwahl kommt es zwischen den Schwestern zu Meinungsverschiedenheiten.
Nachdem sie neue Dinge erhalten hatten, mussten sie die Größe der Mädchen anpassen.
Nach ihrem Schulabschluss verfolgten Abby und Brittany jeweils ihren eigenen Bildungs- und Berufsweg.

Die Lehrer trafen Vorkehrungen, um sicherzustellen, dass die Zwillinge nicht zusammenarbeiteten oder bei ihren Prüfungen betrogen.
Heute sind die Schwestern Grundschullehrerinnen und haben jeweils ihre eigene Lehrbefähigung erworben.
Sie beziehen jedoch weiterhin ein gemeinsames Gehalt.







